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Mutterschaftsvorsorge

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Die Schwangerenvorsorge

Die gesetzlich vorgegebenen Mutterschafts-Richt-
linien
(MSchRL) bieten Ihnen ein breites Angebot für medizinisch notwendige Leistungen. Dieses Vorsorgeprogramm nützt Ihnen und Ihrem Baby allerdings nur dann, wenn Sie es regelmässig in Anspruch nehmen. Kontinuierliche Untersuchungen sind die Voraussetzung dafür, Schwangerschafts-
risiken frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Darüber hinaus können jedoch weitere Untersuchungen sinnvoll und wünschenswert sein. Ihrem verständlichen Bedürfnis nach höchstmöglicher Sicherheit kommen wir mit zusätzlichen Leistungen gerne entgegen. Da diese Wunschleistungen nicht Bestandteil der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorge sind, erfolgt keine Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse
(s.a. Individuelle Gesundheitsleistungen).

Diese Seite unserer Homegage ist besonders für werdende Mütter und Väter gedacht.

Damit Sie gut informiert durch die Schwangerschaft gelangen, haben wir für Sie einige Informationen zum Mutterpass und zur Mutterschaftsvorsorge zusammen gestellt.

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Nähere Informationen zu den einzelnen Untersuchungen und ihrer Bedeutung für die Ihre Schwangerschaft finden Sie auf den entsprechenden Websites zur Erklärung des Mutterpasses

Die Aufzeichnung der Wehen und der kind- lichen Herztöne erfolgt je nach medizinischer Notwendigkeit etwa ab der 30. Schwanger- schaftswoche (SSW) mit dem Herzton-Wehen- Schreiber (Cardiotokographie = CTG)

Weiter unten finden Sie die ungefähre zeitliche Abfolge der Untersuchung aufgelistet. Art und Häufigkeit kann natürlich durch individuelle Bedürfnisse und medizinische Erfordernisse variieren.

Die Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung

Die frauenärztliche Untersuchung wird zu Beginn der Schwangerschaft in etwa vier- wöchigem, später auch im ein- bis zweiwöchi- gen Abstand durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden im Mutterpass dokumentiert, den Sie deshalb zu allen Untersuchungen mitbringen sollten.

Folgende Massnahmen gehören zur routine- mässigen Untersuchung gemäss der MSchRL:
- Blutdruckmessung
- Urinuntersuchung
- Gewichtskontrolle
- Hämoglobinbestimmung
- Abtasten des Bauches
- vaginale Beurteilung des Muttermundes
- Abhören der kindlichen Herztöne
- Erfragen von Beschwerden
 

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Ultraschalluntersuchungen

Dreimal während der Schwangerschaft ist eine Beurteilung der kindlichen Entwicklung per Ultraschall vorgesehen (Screening).                  3d_30ssw_nuckelnd

 1. Screening:  9.- 12. SSW

 2. Screening: 19.- 22. SSW

 3. Screening: 29.- 32. SSW

Durch diese Ultraschalluntersuchungen können in der Regel schwere Entwicklungsstörungen des Kindes frühzeitig bemerkt und eine ent- sprechende weitere Diagnostik oder Therapie eingeleitet werden. Hierbei sehen auch die Mutterschaftsricht- linien weitere medizinisch begründete Untersuchungen vor.
Kaum eine andere medizinische Methode ist in ihrer Wirkung und Sicherheit so gründlich untersucht wie der geburtshilfliche Ultraschall.

Ausserdem ist die Sonographie eine beliebte Methode für werdende Eltern, sich vom Wohl- befinden und dem Wachstum des Kindes zu überzeugen ("Baby-Fernsehen") und schon vor der Geburt eine intensive Bindung zum Kind aufzubauen. Diese zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen sind sicher medizinisch sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig.

Wir sind gerne bereit, ausserhalb der regu lären Schwangerenvorsorge auf Ihren Wunsch hin zusätzliche sonographische Untersuchungen durchzuführen. Sprechen Sie uns an.

Zeitlicher Ablauf der Mutterschaftsvorsorge (MuVo) in unserer Praxis nach Schwangerschaftswochen (SSW) (s.a. unter Mutterpass)

SSW

Leistungen gemäss Mutterschaftsrichtlinien
der gesetzlichen Krankenkassen (GKV)

Wunschleistungen
(Individuelle Gesundheitsleistungen)

4.-8.

SS-Feststellung mit vaginalem US, Blutabnah- me für Blutgruppe mit Rhesusfaktor, Lues-Test, Antikörpersuchtest, Röteln-Titer, HIV-Test; Chlamydien-Test im Urin, ggf. Pap-Test

Arbeitgeberbescheinigung, Blutuntersuchung auf Toxoplasmose, Zytomegalie, Listeriose, Ringelröteln,

8.- 12.

MuVo-Untersuchung, 1. US-Untersuchung, Beratung zum genetischen Risikio (Down Syndrom), Ernährung (Jod), Sport etc.

Ernährungsberatung, Nahrungsergänzungsmittel

12. - 14.

ab 35 J. der Mutter ggf. genetische Untersuchung des Kindes (Amniozentese, Chorionzottenbiopsie)

Ersttrimester-Screening (ETS) mit Messung der Nackenfalte (NT-Messung)

14.-16.

MuVo-Untersuchung

Wunschultraschall, Blutuntersuchung: AFP-Test (offener Rücken)

18. - 22.

MuVo-Untersuchung,
2. Ultraschalluntersuchung

 

22. - 24.

MuVo-Untersuchung

Screening mit Doppler-Ultraschall ("Notch") zur Feststellung der Gefährdung für Auftreten einer Gestose

24. - 26.

 

3D/4D-Ultraschall

26. - 28.

MuVo-Untersuchung, Blutuntersuch.: HBs-Ag, Antikörper-Kontrolle, ggf. Rhesus-Prophylaxe

Wunsch-Ultraschall, (Baby-TV),
Blutzuckerbelastungstest (OGT)

28. - 32.

MuVo-Untersuchung,
3. Ultraschalluntersuchung, ggf. CTG
 

3D/4D-Ultraschall

34. - 36.

MuVo-Untersuchung, ggf. CTG, ggf. Entbindungsgespräch in Geburtsklinik

Wunschultraschall, Toxoplasmose- Kontrolle, Doppler-Ultraschall (Plazentafunktion)
 

36. - 38.

MuVo-Untersuchung, ggf. CTG

 

36. - 40.

MuVo-Untersuchung, ggf. CTG

Geburtsvorbereitung mit Akupunktur, homöopathische Behandlung bei straffen Muttermund oder V.a. Wehenschwäche

> 40.

CTG-Kontrolle jeden 2. Tag,
ggf. auch MuVo-Untersuchung

 

 

 

 

Wochen-
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Mutterschaftsnachsorge-Untersuchung 1 und 6 Wochen nach Entbindung,
ggf. Verhütungsberatung
 

Rückbildungsgymnastik

Nützliche Infos zur Mutterschaftsvorsorge

icon_pdf Mutterschaftsrichtlinien

icon_pdf Informationsmappe für Schwangere

icon_pdf Flyer zur Mutterschaftsvorsorge plus

Interessante Links zum Thema Schwangerschaft

www.baby-care.de

www.frauenaerzte-im-netz.de

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Letzte Änderung 12. August 2010